Über mich

Zu meiner Person

Ich bin Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe und seit 12 Jahren als Ärztin in Berlin tätig.
2017 habe ich die Weiterbildung zur Zusatzbezeichnung Sexualmedizin bei der Berlin School of Sexual Health unter der Leitung von Herrn Professor Beier begonnen. Aus diesem Grund habe ich einen Kooperationsvertrag mit dem Institut für Sexualmedizin und Sexualwissenschaften an der Charité Mitte. Das bedeutet, dass ich dort regelmäßig Patient*innen sehe und zur wissenschaftlichen Arbeit beitragen möchte. Die Zusatzbezeichnung Sexualmedizin ist facharztgebunden und wird nach zwei Jahren Weiterbildungszeit, 100h supervidierten Therapiestunden und abgelegter mündlicher Prüfung von der Ärztekammer Berlin anerkannt. Ich habe diese Prüfung noch nicht abgelegt, aber alle theoretischen und praktischen Anforderungen bereits absolviert.

Die Arbeit als Gynäkologin erfüllt mich sehr und ich arbeite deshalb auch weiterhin in Kliniken im Raum Berlin und Brandenburg (Kreißsaal, OP, Rettungstelle). Jedoch habe ich mich auch immer sehr für die Psyche des Menschen und die Auswirkungen auf den Körper interessiert. Im Rahmen der Facharztausbildung habe ich auch den Kurs zur psychosomatischen Grundversorgung (52h Theorie und Teilnahme an Balintgruppen) bei Herrn Doktor Mario Scheib abgeschlossen.
Sexuelle Störungen und chronische Schmerzen können nicht nur körperliche Ursachen haben, sondern auch auf die Psyche zurückzuführen sein. Das ist die Hauptarbeit in meiner Praxis: Durch Gespräche versuche ich die zwischenmenschlichen Beziehungen zu beleuchten und innere Konflikte zu lösen. Gemeinsam mit den Patient*innen und den Partner*innen erarbeiten wir konstruktive Vorgehensweisen. Alle Gespräche werden vertraulich behandelt. Ich unterliege der ärztlichen Schweigepflicht bin auch Behörden gegenüber zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Zur Qualitätssicherung nehme ich an regelmäßigen Supervisionen und Balintgruppen teil, wo Therapieverläufe anonymisiert besprochen werden. Dies dient der besseren Patientenversorgung, aber auch Beleuchtung der eigenen therapeutischen Arbeit.

Die Arbeit als Sexualtherapeutin vervollständigt meine Arbeit als Fachärztin. Es bereitet mit viel Freude die Zeit und den Raum zu haben, um mich intensiv mit den Anliegen der Patient*innen beschäftigen zu können. Eine Zeit die im ärztlichen Klinik- und Praxisalltag oft fehlt.

Ich freue mich Sie bald kennenzulernen.

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